Schneller auch auf DWDM-Ebene

Netzwerke waren in der Vergangenheit eher statische Konstrukte. Im Hinblick auf ihre Stabilität und Datenkapazität wurden sie zwar permanent optimiert, dadurch aber nicht unbedingt flexibler. ROADM-Konzepte haben hier für erste Abhilfe gesorgt: Über Drag- and-Drop-Funktionen lassen sich einzelne Wellenlängen ohne Zugriffskonflikte ein- und auszukoppeln, um neue oder geänderte Anforderungen sehr schnell umsetzen zu können. 

Durch die Nutzung offener Schnittstellen geht Virtual Networking hier noch einen großen Schritt weiter: Das optische Netzwerk interagiert mit den darüber liegenden Netzwerkschichten und Applikationen und passt sich so den jeweiligen Anforderungen an. Dadurch werden neue Routen dynamisch etabliert, und das Netzlayout kann in verschiedene Richtungen optimiert werden – wesentlich einfacher, als es auf optischer Ebene bislang denkbar war.