Über lange Strecken

Im Gegensatz zu Hochverfügbarkeits-Anforderungen (synchrone Kopplung) werden bei einer asynchronen WAN-Kopplung die Daten zwar minimal zeitversetzt übertragen. Doch erstens ist das für viele Anwendungen nicht kritisch, z. B. bei Datenmigration, File-Transfer, Last-Verteilung (Load-Sharing) und Batch-Verarbeitung. Und zweitens können die Data Center dabei beliebig weit voneinander entfernt sein. D.h. die Datenbestände werden bei der asynchronen Kopplung  in zwei Rechenzentren gespiegelt, die völlig frei gewählt werden können. Mit unserer Lösung rücken also auch weit entfernte Rechenzentren ganz nah zusammen.

 

Asynchrones Übertragungsprinzip

Für lange Kopplungsstrecken setzen wir Carrier-Ethernet, MPLS (Multi-Protocol Label Switching) oder andere IP-basierte Protokolle ein – im Vergleich mit der synchronen Übertragung ein zeitsparendes Verfahren:

  • Bei der asynchronen Kopplung wird nicht wie bei der synchronen gewartet, bis jedes verschickte Paket bestätigt wird.
  • Endgeräte in den Rechenzentren fordern die Ersatzpakete nur bei Bedarf an.
  • Das funktioniert zuverlässig und nur minimal zeitversetzt – mit wenigen Millisekunden, die für die meisten Anwendungen völlig belanglos sind.

Für die Asynchrone Kopplung sind unterschiedliche Protection-Konzepte realisierbar. In der höchsten Stufe wird ein Maximum an Sicherheit durch doppeltes Equipment und doppelte Wegeführung erreicht. Die Verbindungen können verschlüsselt werden, bei Bedarf auch mit BSI-Zulassung (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik).

Internationale Data-Center-Kopplungen realisieren wir zusammen mit unseren Partnern aus der Global Connectivity Alliance. 

 

>> Synchrone Kopplungen: für Hochverfügbarkeits-Anforderungen